Erste Dienstkleidung für die Kinderfeuerwehren

Zu überhören waren die Kinderfeuerwehren aus Triangel und Neudorf-Platendorf noch nie. Das weiß jeder, der die Löschrabauken und Moorteufel mal in Aktion erlebt hat. Künftig sind sie aber auch nicht mehr zu übersehen. Denn die Gemeindefeuerwehr hat für beide Nachwuchsgruppen einheitliche Einsatzkleidung angeschafft.


"Ihr habt euch wieder alle so gut benommen und so toll mitgemacht, dass wir eine Überraschung für euch haben", sagte Daniela Scheibner, Leiterin der Triangeler Kinderfeuerwehr, am Ende des gemeinsamen Dienstes von Moorteufeln und Löschrabauken im Triangeler Feuerwehrhaus. Gemeint war damit natürlich die nagelneue Einsatzkleidung.


Sie besteht aus einer Jacke, auf deren Rücken der Schriftzug "Kinderfeuerwehr Sassenburg" prangt, und einer Latzhose. Auf die im wesentlichen dunkelblau gehaltenen Kleidungsstücke sind auf Höhe von Brust, Hüfte und Knöcheln Reflektorstreifen aufgenäht, die Schulterpartien und auch die Ärmelrückseiten sind neongelb: "Damit seht ihr aus wie die Großen", wies Gemeindebrandmeister Jörn Milkereit die kleinen Brandschützer in spe auf die optisch starke Ähnlichkeit zur Einsatzkleidung der Aktiven hin. Was aus den Reihen der Moorteufel und Löschrabauken prompt die Frage nach sich zog, ob man damit denn auch ins Feuer gehen könne. Okay, das sollten die Kinder wohl lieber sein lassen.

Triangel KFW Einkleidung

                                                                                               Foto: Ron Niebuhr
Und noch eine Enttäuschung hatten die Mädchen und Jungen zu verkraften: Dazu passende Feuerwehrunterhosen wird es vorerst nicht geben - auch trotz mehrmaliger Nachfrage nicht. Halb so wild, saucool fanden sie die neuen Klamotten dennoch. Auch die Betreuer beider Kinderfeuerwehren freuten sich riesig, zumal "wir gar nicht damit gerechnet hatten, dass die neue Einsatzkleidung noch vor Weihnachten geliefert wird", sagte Scheibner. Sie betreut die Triangeler Löschrabauken zusammen mit Tammy Bronischewski, Nico Haase und Justin Wolfgram. Die Neudorf-Platendorfer Moorteufel leitet Tatjana Lunzer mit Unterstützung von Diana Campe, Jette-Marie Fege und Mirco Bodamer. In Triangel sind derzeit 15 Kinder dabei, in Neudorf-Platendorf sogar 18. "Damit sind wir voll ausgelastet", sagte Triangels Ortsbrandmeister Steffen Albrecht.


Ebenso wie sein Neudorf-Platendorfer Amtskollege Roy Wallner und Gemeindejugendfeuerwehrwart André Borchardt begrüßte er, dass beide Kinderfeuerwehren einheitliche Kleidung bekommen haben. Bisher musste sich der Nachwuchs mit von den Ortsfeuerwehren selbst angeschafften Shirts und Warnwesten begnügen. Den Satz neuer Einsatzkleidung aus zunächst je 40 Jacken und Latzhosen ließ sich die Gemeindefeuerwehr rund 2500 Euro kosten. Die Kleidung nehmen die Kinder mit nach Hause. "Dann haben sie die Sachen auf dem Weg zum Dienst schon an. Eine bessere Werbung gibt es nicht für die Kinderfeuerwehren", sagte Gemeindebrandmeister Milkereit. Und von einem kräftigen Motivationsschub durch die schicken Klamotten ging er ebenfalls aus.


Man habe sich übrigens bewusst für den einheitlichen "Kinderfeuerwehr Sassenburg"-Schriftzug entschieden, erklärte Albrecht. So können Löschrabauken und Moorteufel bei Bedarf die Sachen untereinander tauschen: "Die Kinder wachsen da ja doch schnell raus", sagte er. Und auch wenn derzeit keine konkreten Pläne bestehen, sei es gut vorstellbar, dass nach Triangel und  Neudorf-Platendorf noch weitere Orte Kinderfeuerwehren ins Leben rufen und dann Tauschbedarf haben, ergänzte Gemeindebrandmeister Milkereit.

(Text: Ron Niebuhr)

 

Uniformen für alle: Die beiden Kinderfeuerwehren der Sassenburg können sich seit Montagnachmittag über einheitliche Schutzkleidung mit der Aufschrift „Kinderfeuerwehr Sassenburg“ freuen. Zur feierlichen Übergabe kamen die jungen Brandschützer – die Moorteufel aus Neudorf-Platendorf und die Löschrabauken aus Triangel – im Feuerwehrgerätehaus Triangel zusammen.

Mit dabei waren neben den Leitungen der Jugendwehr auch die beiden Ortsbrandmeister und Gemeindebrandmeister Jörn Milkereit. Der verglich die feierliche und von den Mädchen und Jungen umjubelte Übergabe der Uniformen mit der Bescherung zum Fest. Milkereit: „Das ist heute schon mal Weihnachten für euch.“

Bisher hatten die sechs- bis zehnjährigen Brandschützer lediglich Warnwesten, künftig aber nun echte Feuerwehrbekleidung. Zwar keine Feuerwehrunterhosen, wie einer der Jungs wissen wollte, aber immerhin Jacke und Latzhose.

Gekostet haben die 40 Uniformen laut Milkereit rund 2500 Euro, bezahlt wurden sie aus dem Budget der Gemeindefeuerwehr. Die allgemeine Aufschrift sei gewählt worden, so Triangels Ortsbrandmeister Steffen Albrecht, damit die Kleidung zwischen den Wehren getauscht werden kann, falls jemand aus seiner Bekleidungsgröße rauswächst.

Aktuell zählt die Triangeler Kinderfeuerwehr 15 junge Brandschützer. Sie werden von Daniela Scheibner, Tammy Brunischewski, Justin Wolfgram, Nico Haase und Nils Fibich betreut.

Bei den Moorteufeln aus Neudorf-Platendorf sind 18 Kinder aktiv. Dort kümmern sich Tatjana Lunzer, Mirco Bodamer, Diana Campe und Jette Marie Fege um die Nachwuchsfeuerwehrleute.

(Text: Christiane Schacht, Gifhorner Rundschau)


 

Grundausbildung erfolgreich absolviert

Insgesamt acht Kameraden der Feuerwehr Triangel haben Mitte Oktober erfolgreich ihre Grundausbildung im Feuerwehrhaus Neudorf-Platendorf abgeschlossen. In insgesamt 70 Stunden lernten Celina Kaspersinsiki und Niklas Haak in dem „Truppmann-1-Lehrgang“ an sechs Wochenenden Grundtätigkeiten in der Feuerwehr in Theorie und Praxis sowie in Erster Hilfe kennen.

Die Prüfung umfasste einen schriftlichen Test, einer mündlichen Prüfung sowie einem praktischen Teil, in dem ein Löschangriff simuliert wurde. Die Ausbilder beim Lehrgang waren Führungskräfte aus allen sechs Ortsfeuerwehren der Gemeinde Sassenburg. Kreisausbildungsleiter Frank Papenfuß, sein Stellvertreter Dirk Wendlandt sowie Gemeindeausbildungsleiter Holger Bellwart und sein Vize Hendric Schreiber nahmen die Prüfungen ab.

Zeitgleich fand die „Truppmann-2“-Prüfung statt. Sechs Teilnehmer aus Triangel erzielten hier beim schriftlichen Test ebenfalls gute Ergebnisse. Nele Haase, Daniela Scheibner, Tobias Fronz, Tobias Haase, Torben Pohle und Paul Sendzik absolvierten zuvor einen weiteren Erste Hilfe Lehrgang sowie eine insgesamt 80stündige Ausbildung innerhalb zwei Jahren in der Ortsfeuerwehr und hatten somit die Voraussetzungen für die Prüfungen erfüllt.

 

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Der Fachzug-Logistik präsentiert sich

Der Fachzug-Logistik präsentierte sich Anfang August beim „Tag der offenen Tür“ des Katastrophenschutzes und der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) im Heidland in Gifhorn. Die dem Fachzug angegliederte Verpflegungsgruppe verwöhnte die Besucher mit einer Erbsensuppe aus der Gulaschkanone, die Logistik-Gruppe aus der Feuerwehr Triangel präsentierte erstmals die vom Landkreis Gifhorn neu angeschaffte Sandsackfüllmaschine: Landrat Dr. Andreas Ebel stellt per Handschlag mit Zugführer Steffen Albrecht die neue Technik in den Dienst.

Die Füllmaschine, mit der bis zu 2000 Säcke pro Stunde mit Sand gefüllt werden können, ist dem Fachzug Logistik zugeordnet. Sandsäcke werden überwiegend bei Hochwassereinsätzen zum Dammbau oder Verstärkung von Deichen eingesetzt. Der Fachzug transportiert im Bedarfsfall die elektrisch betriebene Füllmaschine zum Einsatzort, bringt sie in Stellung und weist die Einsatzkräfte vor Ort ein.

Fabian Koch von der Kreisstraßenmeisterei lieferte den Sand und befüllte die Anlage mit dem LKW-Kran. Zahlreiche Feuerwehrmänner- und frauen konnten die neue Maschine einmal selbst auszuprobieren. Kreisrat Dr. Walter und Kreisbrandmeister Thomas Krok sowie sein Stellvertreter Süd, Matthias Klose, ließen sich überreden, einmal selbst Sandsäcke zu füllen. Auch viele Besucher hatten sichtlich Spaß dabei, merkten aber auch schnell, wie anstrengend es wird, viele Säcke zu füllen.

Die Sandsackfüllmaschine ist derzeit auf einem Anhänger verlastet und im Industriepark Triangel untergebracht.

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Abschied von Karlolack bringt Spende an Jugendgruppen

Nicht nur eine Abschiedsparty der Lackiererei „Karlolack“ sondern auch der 70. Geburtstag vom Inhaber Karlo-Otto Lüder wurde Mitte August gefeiert. Rund 120 Gäste fanden sich auf dem Firmengelände an der der Triangeler Hauptstraße ein.

Firma Karlolack unterstützte über Jahrzehnte hinweg die Triangeler Vereine und so sollte es auch hier sein: Statt Präsente wünschte sich „Karlo“ von seinen Gästen nur Bargeld, welches er vollständig an die örtlichen Kinder- bzw. Jugendgruppen von Sport- und Schützenverein sowie der Feuerwehr spenden würde.

Spendenbergabe Karlolack 20191

Im Rahmen einer kleinen Helferparty überreichte nun Karlo Lüder (3. von rechts) den stolzen Betrag von insgesamt 2100 Euro an den Vorsitzenden vom Schützenverein Inso Krawehl mit Jugendleiter Fabius Krawehl, Ortsbrandmeister Steffen Albrecht und stellv. Leiterin der Kinderfeuerwehr Tammy Bronischewski (von links) sowie der Spartenleitung Kinder- und Jugendturnen des Sportvereines Lara Heidt und Aylina Probst (von rechts).

Die Jugend- und Kinderfeuerwehr Triangel sagt herzlichen Dank

Feuerwehr-bewegt 2019

Statt ihrer Feuerschutzkleidung trugen am ersten Juliwochenende zehn Blauröcke der Feuerwehren Triangel und Neudorf-Platendorf Fahrradhosen und gelbe Warnwesten: Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen hatte bereits zum sechsten Mal zur landesweiten Fitnessaktion „feuerwehr-bewegt“ geladen. Rund 500 Feuerwehrfrauen und –männer aus ganz Niedersachsen trafen sich in Schüttorf in der Grafschaft Bad Bentheim, um an den hervorragend ausgearbeiteten Fahrradtouren teilzunehmen. An beiden Tagen gab es unterschiedliche Distanzen zur Auswahl, insgesamt wurden in den „Touren orange und blau“ fast 105 km Strecke durch die Grafschaft sowie durch die Niederlande zurückgelegt.

Dabei steht nicht der Hochleistungssport, sondern die Förderung von Fitness, Bewegung und die Kameradschaft der alle zwei Jahre stattfindenden Aktion im Vordergrund. Die Unterbringung und Verpflegung der Teilnehmer fand in der Oberschule Schüttorf statt; abends herrschte gute Stimmung sowohl bei einem Grillabend am örtlichen Feuerwehrhaus sowie bei der Open-Air-Disko am Schulgelände.

Für das kommende Jahr planen die Kameraden der beiden Sassenburger Wehren zusammen mit der Ortswehr Gifhorn und Essenrode (siehe Foto) eine selbstorganisierte Tour im Landkreis Gifhorn; der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen lädt dann wieder voraussichtlich 2021 nach Cuxhaven ein.

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