Feuerwehrball 2018

Triangel. 222 Jahre Triangel - das Jubiläum nahm die Feuerwehr um Ortsbrandmeister Steffen Albrecht am Samstagabend zum Anlass, den Feuerwehrball neu aufleben zu lassen. Die Resonanz auf den munteren Abend war mit knapp 100 Uniformierten und Fördermitgliedern sehr gut.


"Neun Jahre haben wir mit unserem Feuerwehrball pausiert", sagte Albrecht. Da aber der Ortsrat davon absah, das 222-jährige Bestehen des Dorfes zu feiern, sprang die Feuerwehr kurzerhand ein. "Wir fanden es schade, zum Jubiläum nichts zu machen", sagte Albrecht. Wenn andere nichts anschieben, muss man eben selbst aktiv werden. So legte man den traditionsreichen Ball neu auf und stellte ihn unters Motto "Wir feiern 222 Jahre Triangel".


Dem schlossen sich die gut 100 Gäste gern an. Zumal der Abend gleich zum Start mit einem reichhaltigen Buffet wohl jeden Geschmack bediente. In welcher Reihenfolge es die fünf Tischreihen ansteuern durften, entschied sich mit einem Spiel. Jede Tischreihe benannte einen Spieler. Der musste so schnell wie möglich eine Figur aus einem Überraschungs-Ei zusammensetzen. Gemäß der Platzierung im Spiel gingen die Tischreihen ans Buffet.


Ihren Durst konnten die Besucher ebenfalls stillen. "Die Schützenjugend stellt mit sieben Leuten den Thekendienst", freute sich Albrecht über Unterstützung. Zur treffsicheren Musikauswahl ließ es sich gut tanzen. Ansporn, den eigenen Tanzstil weiter zu verfeinern, gab die Zucre Dancecrew. Die Tanztruppe aus dem SV Triangel bot eine coole Show dar. "Es sind sogar zwei Aktive von uns mit dabei", wies Albrecht auf eine Besonderheit extra für den Feuerwehball hin. Der soll zwar nicht jährlich eine Wiederholung finden. "Aber es ist gut vorstellbar, dass wir ihn zum passenden Anlass wieder veranstalten", sagte der Ortsbrandmeister. Spätestens wohl zum 250-jährigen Dorfjubiläum.

Text: Ron Niebuhr Bilder Ron Niebuhr / FF Triangel


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Unterstützungseinsatz Emsland

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Beispielfoto aus Einsatz Hildesheim 2017

Newsticker:

24.09.2018 / 23:00Uhr

Inzwischen sind alle Kameraden erschöpft, aber gesund zuhause angekommen. Der Aktuelle Einsatz ist somit abgeschlossen. Derzeit laufen nach unserem Stand keine Planungen für einen erneuten Hilfseinsatz.

 

 

24.09.2018 / 09:30Uhr

Weiteres gemeinsames Früstück am Morgen, danach gibt es den Marschbefehl für den Fachzug-Logistik und den Rest der Kreisbereitschaft.
Da sich die Lage weiter leicht entspannt und auf Grund des inzwischen massiven Aufgebots an Einsatzkräften, dürfen die Kameraden der Kreisfeuerwehrbereitschaft Gifhorn, abgesehen von zwei Zügen die am Nachmittag folgen werden, gegen 9Uhr den Heimweg antreten.

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23.09.2018 / Nachtrag am 24.09.2018 09:10Uhr

Während die Wasserzüge der Kreisbereitschaft Gifhorn zusammen mit Kameraden anderer Bereitschaften großflächig Moorflächen bewässert, um eine weitere Ausbreitung des Brandes über Funkenflug zu verhindern....

IMG 20180923 WA0003...kümmert sich der Fachzug-Logistik unter Leitung des Triangeler Wehrführers zusammen mit dem DRK um die weitere Verpflegung und eine warme und trockene Unterkunft für die Nacht.
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Anbei eine Auswahl weiterer Bilder des Tages.

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23.09.2018 / 16:00Uhr

Noch einmal geschlossenes gemeinsames Mittagessen, danach werden die ersten Züge ausgelöst und der Verband zur finalen Einsatzstelle verlegt. Der Dauerregen hilft die allgemeine Lage etwas zu entspannen.

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23.09.2018 / 09:30Uhr

Einen nächtlichen Gruß von der FTZ-Gifhorn kurz vor der Abfahrt senden die Kameraden der Feuerwehr Triangel. IMG 20180923 WA0000
Heute morgen am Schützenheim Vormeppen angekommen, gemeinsames Frühstück aller Kameraden des Zuges aus dem Kreis Gifhorn.Die 135 Kameraden auf 30 Fahrzeuge verteilt stärken sich bevor es den ersten Einsatzbefehl gibt.IMG 20180923 WA0001

 

22.09.2018 / 23:59Uhr

Ein Teil unser Triangeler Kameraden bereiten sich derzeit auf einen Unterstützungseinsatz im Emsland vor.
Zusammen mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft und dem Fachzug-Logistik startet die Kolonne gegen 2 Uhr an der FTZ in Gifhorn. Die Aufgabe wird die Ablösung einer anderen Kreisbereitschaft und Ablösung einer Riegelstellung sein. Mannschaftsstärke aus Triangel 1/6. Wir wünschen den Kameraden gutes Gelingen und eine gesunde Heimkehr.

Heißausbildung für Sassenburgs Feuerwehren

Atemschutz Sassenburg BadGandersheim2018

Atemschutzgeräteträger sollten topfit sein - aus medizinischer und fachlicher Sicht. Für letzteres setzt Sassenburgs Gemeindefeuerwehr ab sofort wieder auf die sogenannte Heißausbildung, sprich auf Training in einem simulierten Brandszenario.


Die nächstgelegene gasbetriebene Übungsanlage zur Heißausbildung befindet sich in Bad Gandersheim, also rund 100 Kilometer entfernt. Dort traten jetzt 16 Kameraden aus allen sechs Ortswehren an, um einen Zimmerbrand in der Simulationsanlage unter Einsatz von Hohlstrahlrohren bei möglichst realitätsnahen Bedingungen zu bekämpfen.


In der Anlage brannte es gleich an zwei Punkten richtig. Und sogar das "im Ernstfall schlimmste Szenario" konnte nachgestellt werden: Der Flash-Over - das schlagartige Durchzünden an der Decke vom Schadens- zum Vollbrand. "Keiner der Teilnehmer war bisher in so einer Anlage", wusste Tobias Trum um den besonderen Wert der Übungseinheit. Als Atemschutzbeauftragter der Gemeindefeuerwehr begleitete er die 16 Kameraden nach Bad Gandersheim.  Voran ging eine Ausbildung in Theorie und Praxis in Westerbeck. Um 6 Uhr brach die Truppe auf, um 15 Uhr kehrte sie zurück.


Vor sechs Jahren schickte Sassenburgs Gemeindefeuerwehr zuletzt Atemschutzgeräteträger in die Heißausbildung. "Künftig möchten wir das wieder jährlich anbieten", sagte Trum. Zunächst sollen dort alle Neulinge fit für den Ernstfall gemacht werden. Danach können die übrigen Atemschutzgeräteträger reihum ihr Wissen auffrischen. "Wir möchten, dass alle durch regelmäßiges Training auf dem neuesten Ausbildungsstand bleiben", betonte Trum.

 

Text: Ron Niebuhr

Firma Bertrandt spendet Wasserwerfer

 Triangel FFW Wasserwerfer Spende

 

Einen Wasserwerfer hat die Firma Bertrandt der Triangeler Ortsfeuerwehr gespendet. Als Brandschutzbeauftragte des Unternehmens übergab Ilka Meyer-Schürholz das Gerät offiziell an Ortsbrandmeister Steffen Albrecht und Stellvertreter Oliver Pentleit.


Der Wasserwerfer ist tragbar, lässt sich dank eines mitgelieferten Adapters aber auch auf dem Fahrzeugdach befestigen. Dadurch ist er sehr flexibel einsetzbar.  Er wirft 1200 Liter Wasser pro Minute mit einer Weite von bis zu 50 Meter und auf eine Höhe von bis zu 30 Meter. Und das beste dabei: "Wir können ihn aufstellen, anschließen und dann einfach laufen lassen", erklärte Albrecht.


Einmal in Betrieb kommt er - Wassernachschub vorausgesetzt - ohne Personal aus, bindet also keine Einsatzkräfte. Mit dem Wasserwerfer lässt sich auch eine Wasserwand erzeugen. Das ist ideal, um ganze Bereiche gegen Flammen abzuschirmen. "Wir danken Bertrandt ausdrücklich für diese Spende", betonte Albrecht. Auch Gemeindebrandmeister Jörn Milkereit war voll des Lobes: "Es ist klasse, dass ein so großes Unternehmen, die Arbeit örtlicher Feuerwehren unterstützt. Das zeigt, wie sehr Bertrandt in der Region verwurzelt ist."


Bertrandt-Brandschutzbeauftragte Ilka Meyer-Schürholz hatte der Firmenleitung den Vorschlag unterbreitet, die Triangeler Feuerwehr mit einem Wasserwerfer auszustatten. Immerhin ist das Unternehmen ja auch im Triangeler Industriepark angesiedelt. Je besser die örtliche Feuerwehr ausgestattet ist, umso besser kann sie im Ernstfall auch Schaden von den Firmenwerten abwenden. "Die halbe Mannschaft ist am Wasserwerfer schon ausgebildet", sagte Albrecht. In der Sassenburg verfügt bisher nur Triangels Ortsfeuerwehr über so ein Gerät.

 

Text: Ron Niebuhr

 Triangeler Löschrabauken werden eingekleidet

 Kinderfeuerwehr Shirtbergabe

„Gefällt es euch denn?“, wollte Triangels Ortsbrandmeister Steffen Albrecht wissen. Laut schrie das knappe Dutzend Kinder „Ja!“ zurück. Und dass den zehn Löschrabauken, so heißt die jüngst gegründete Kinderfeuerwehr in Triangel, ihre neuen roten Warnwesten und die coolen blauen T-Shirts mit dem Namenszug der Gruppe und einem Feuerwehrmann vorne drauf wirklich gefallen, war bei der Ausgabe deutlich zu sehen. Bei der hatten die Betreuer Daniela Scheibner, Tammy Bronischweski, Nils Fibich sowie Tobias und Nico Haase gut zu tun, um dem Andrang an der Kleiderkiste Herr zu werden.

Die Westen und die Shirts hat der Feuerschutzausschuss der Gemeinde Sassenburg gesponsert – dort hatte die Wehr nämlich den entsprechenden Antrag auf Erstausstattung gestellt. Logisch, dass auch Ausschussvorsitzende Imme Möhring und Gemeindebürgermeister Volker Arms sich die erste Anprobe nicht entgehen ließen. (Thorsten Behrens)