Feuerwehr-bewegt 2019

Statt ihrer Feuerschutzkleidung trugen am ersten Juliwochenende zehn Blauröcke der Feuerwehren Triangel und Neudorf-Platendorf Fahrradhosen und gelbe Warnwesten: Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen hatte bereits zum sechsten Mal zur landesweiten Fitnessaktion „feuerwehr-bewegt“ geladen. Rund 500 Feuerwehrfrauen und –männer aus ganz Niedersachsen trafen sich in Schüttorf in der Grafschaft Bad Bentheim, um an den hervorragend ausgearbeiteten Fahrradtouren teilzunehmen. An beiden Tagen gab es unterschiedliche Distanzen zur Auswahl, insgesamt wurden in den „Touren orange und blau“ fast 105 km Strecke durch die Grafschaft sowie durch die Niederlande zurückgelegt.

Dabei steht nicht der Hochleistungssport, sondern die Förderung von Fitness, Bewegung und die Kameradschaft der alle zwei Jahre stattfindenden Aktion im Vordergrund. Die Unterbringung und Verpflegung der Teilnehmer fand in der Oberschule Schüttorf statt; abends herrschte gute Stimmung sowohl bei einem Grillabend am örtlichen Feuerwehrhaus sowie bei der Open-Air-Disko am Schulgelände.

Für das kommende Jahr planen die Kameraden der beiden Sassenburger Wehren zusammen mit der Ortswehr Gifhorn und Essenrode (siehe Foto) eine selbstorganisierte Tour im Landkreis Gifhorn; der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen lädt dann wieder voraussichtlich 2021 nach Cuxhaven ein.

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Als am frühen Dienstagabend gegen 18:32Uhr die Sirenen in Triangel und Neudorf-Platendorf zusammen mit den Meldeempfängern alarmierten, sah alles zunächst nach einem regulären Einsatz aus. Auch die leichten Rauchschwaden im Lönsweg ließen nichts Gutes vermuten.

Als nach fünf respektive sechs Minuten dann die drei Triangeler Fahrzeuge im Lönsweg den vermeintlichen Brand erreichten, stelle sich die Lage zur Erleichterung der Kameraden als Übung heraus. Unmittelbar darauf, waren auch die Kameraden aus Neudorf-Platendorf vor Ort; diese Anrückzeiten sollten in der späteren Auswertung durch die Übungsleiter Jonas Krause, Tobias Trum und Henric Schreiber als sehr zufriedenstellend hervorgehoben werden, beachtet man, dass die Kameraden noch fünf Minuten zuvor nichtsahnend ihrem Alltag nachgegangen sind.

Nach der Kurzen Erleichterung war dann aber schnell wieder konzentriertes Abarbeiten angesagt, denn Krause und Trum hatten ein komplexes Szenario mit einigen Herausforderungen ausgearbeitet, welche es zu Meistern gab.

Die angenommene Lage war ein Unglück bei Reparaturarbeiten der Heizungsanlage welches sich durch einen Knall und anschließendem Rauch aus dem Keller bemerkbar machte. Der Rauch verhinderte dann auch eine Flucht aus dem ersten Obergeschoss wo sich noch mehrere Handwerker befanden. Die automatische Brandmeldeanlage alarmierte zeitgleich die Feuer-Einsatz-Leitstelle Gifhorn (FEL) welche dann die angerückten Kameraden alarmiert hatte.

Elf Kameraden rüsteten sich mit Atemschutz aus. Bis zu drei Trupps waren gleichzeitig im Einsatz, um zum einen zum Brandherd im Keller vor zu rücken, als auch Personen aus dem ersten Obergeschoss zu retten. Zeitgleich erfolgte durch weitere Kameraden eine Menschenrettung über eine Steckleiter vom Balkon des Objekts.

18 Minuten nach Alarmierung war dann die letzte Person aus dem Objekt gerettet. Sogar beistehende Passanten wurden in das Szenario mit eingebunden, diese betreuten den sichtlich geschockten Hausmeister des Objekts. Als die ebenfalls alarmierten Kräfte der SEG des DRK Gifhorn eintrafen, übernahmen diese die Versorgung der geretteten Personen und nutzten selbst die Gelegenheit einige neue Geräte und Verfahrensweisen einzuüben.

Nach ca. einer Stunde war der fiktive Brand gelöscht und es begannen die Aufräumarbeiten.

Bei einem abschließenden Snack im Gerätehaus Triangel wurde die Übung nachbesprochen; so wurde einmal mehr der Nutzen einer solchen Übung herausgestellt, welche mindestens zweimal im Jahr zwischen den beiden Wehren stattfindet. Ebenfalls wurde die Gelegenheit genutzt der SEG zu danken, zu welcher seit Jahren ein gutes und inniges Verhältnis besteht. Auch bei Veranstaltungen hilft man sich gegenseitig.
Dank auch an die Diakonie rund um das Haus Triangel, welches das Objekt für die Übung zur Verfügung stellte.

Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte an der Übung beteiligt, 13 der SEG  und 37 Feuerwehrleute, darunter 16 Atemschutzgeräteträger (AGT).

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Uns kannst du sammeln!!

Panini-Sammelalbum kenn wohl jeder - spätestens zu den Fußball-Weltmeisterschaften waren die richtig angesagt. Jetzt gibt es so ein Sammelalbum auch mit den Feuerwehren der Gemeinde Sassenburg. Unter dem Motto "Sammel Deine Helden" gibt es bei Edeka-"Gewecke" in Sassenburg-Westerbeck je nach Einkaufswert die Sammelbilder gratis für das Klebealbum, das ebenfalls im Markt für nur 2,50 Euro erhältlich ist. Bis Ende Juni können so rund 380 Bilder von Mitglieder der Aktiven, der Jugend- und Kinderfeuerwehren sowie der Musikzüge und deren Einsatzfahrzeuge gesammelt werden. Eine Tauschbörse zum Ende der Aktion ist ebenfalls geplant.

Ende April gab es die schöne und gut besuchte "Kick-off-Veranstaltung". Bei Bratwurst, kühlen Getränken und einigen Präsenten gab es den Startschuss für die Aktion und sofort brach das Sammelfieber nicht nur bei den Kindern aus.

Wir bedanken uns bei Thomas Gewecke (Edeka-Westerbeck) sowie allen Sponsoren für die tolle Aktion und wünschen allen Teilnehmern viel Spaß beim Sammeln.

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1. Mai Radtour

Sportlich stiegen gut 60 Triangeler in den Wonnemonat ein - mit der schon zur Tradition gereiften Mai-Radtour. Vereine, Feuerwehr und Ortsrat riefen das Dorf gemeinsam dazu auf. "Das Wetter passt. Der Zuspruch stimmt. Es kann losgehen", freute sich Norbert Ullmann.


Zusammen mit Ortsbrandmeister Steffen Albrecht, Schützen-Chef Inso Krawehl und Ortsbürgermeisterin Beate Morgenstern-Ostlender hieß der Vorsitzende des SV Triangel die kleinen und großen Radler willkommen. "Wir gehen es locker an, fahren ganz gemütlich und ohne Eile", betonte Ullmann. Schließlich war es eine familiengerechte Tour, bei der auch Kinder locker mithielten. Damit stand auch die Reihenfolge fest: "E-Bikes fahren am Ende, damit sie nicht zu viel Tempo machen", erklärte Ullmann.


"Vom Wetter her herrschen heute fast schon paradiesische Verhältnisse", merkte Klaus Borvitz an. Als Veteran der Mitte der 1970er Jahre von Jürgen John etablierten Triangeler Mai-Radtouren konnte er sich an manche meteorologische Herausforderung erinnern: "Es gab Jahre, da mussten wir mit Handschuhen fahren. Einmal waren wir alle dankbar, uns im Tankumsee ein wenig abkühlen zu können." Und im Vorjahr zwang Sturm die Gruppe dazu, die Strecke zu ändern. Aufgegeben habe man aber nur in einer Saison kurz hinter Dannenbüttel wegen heftigen Dauerregens, erzählte Borvitz.


Diesmal führte die 20-Kilometer lange Route die 60-köpfige Schar, darunter den erst dreijährigen Emil Mundt als Jüngsten im Bunde, zum Bernsteinsee. "Dort machen wir eine Pause, je eine weitere auf dem Hin- und Rückweg", sagte Ullmann. Und hinterher steuerten alle Radler Triangels Feuerwehrhaus an, wo die Mai-Radtour mit Gegrilltem und Getränken ausklang.

Tri Radtour                                                                                               Foto: Ron Niebur

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Ostergeschenk für die Ortswehr Triangel

Pünktlich zu Ostern bekam die Ortswehr Triangel von einem ortsansässigen Gewerbetreibenden eine Schleifkorbtrage geschenkt. Diese Trage ist eine deutliche Verbesserung bei den Möglichkeiten der Menschenrettung.

Personen lassen sich deutlich schonender aus Höhen und Tiefen oder auch über Trümmerberge oder unwegsamen Gelände retten. Für weitere Wege können mehr Kameraden mit anpacken; auch zur Eisrettung ist die neue Trage geeignet. Sie ist teilbar und lässt sich so platzsparend auf einem Löschfahrzeug verstauen.

Natürlich wurde sofort die erste Ausbildungseinheit durchgeführt: Menschenrettung aus einem Kesselwagon.

Die Feuerwehr Triangel sagt noch einmal Herzliches Dankeschön für das Präsent.

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