In Flammen stand eine Maschinenhalle in Triangels Gewerbegebiet am späten Samstagnachmittag. Die Feuerwehren aus Triangel und Neudorf-Platendorf sowie die Schnell-Einsatz-Gruppe des Gifhorner DRK rückten an. Gemeinsam hatten sie die Lage bei der Übung bald im Griff.


Gegen 16 Uhr bemerkten Arbeiter in Mulch Möhles Maschinenhalle an der Fehringstraße den Brand. Vier Kollegen waren noch in der Halle, nur einer schaffte es rechtzeitig ins Freie. Seine Versuche, den Brand noch in der Entstehung mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen, fruchteten nicht. Daher rief er gemäß des vorgegebenen Szenarios die Feuerwehr. Die rückte als Löscheinheit II an, sprich mit 32 Kameraden und sechs Fahrzeugen aus Neudorf-Platendorf und Triangel. Die SEG war mit zwölf Helfern vor Ort.


Tobias Trum und Jonas Krause, Gruppenführer der Triangeler Feuerwehr, hatten die Übung ausgetüftelt. Sie diente dazu, das Teamwork beider Ortswehren zu verbessern. "Zum Einsatz rücken wir ja auch zusammen aus", sagte Trum. Der Schwerpunkt lag auf Menschenrettung unter Atemschutz aus der verrauchten Halle, zum Einsatz kam aber auch "unser neuer gesponserter Wasserwerfer zur Großbrandbekämpfung", sagte Trum. Die SEG Gifhorn nutzte das Szenario, um ihr neues Behandlungsplatzkonzept zu testen.


Weitere Feuerwehren würden im Ernstfall hinzugezogen - für die Übung aber nur auf dem Papier: "Wir haben Dannenbüttel und Westerbeck nachalamiert und den Leiterwagen aus Gifhorn angefordert", sagte Einsatzleiter Steffen Albrecht. Dank galt den Kameraden aus Dannenbüttel. Sie spielten während der Übung die vermissten Arbeiter und simulierten die Einsatzleitstelle. "So müssen wir die echte Leitstelle dafür nicht beanspruchen", sagte Krause. Sassenburgs Löscheinheit II übt vierteljährlich für den Ernstfall.

Text: Ron Niebuhr / Fotos: Ron Niebuhr, FF TRI

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Kamerad traut sich

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Ende Oktober gaben sich Katharina und unser Feuerwehrkamerad Jörg im kleinen Kreis auf Föhr das Ja-Wort.
Im Rahmen unseres mittwöchlichen Dienstes, wollten die Kameraden der Triangeler Wehr es sich nicht nehmen lassen, die beiden persönlich in ihrer Ehe zu begrüßen.

Nach traditioneller Feuerwehrart stand ein kleines Geschicklichkeitsspiel an, welches die beiden als Team zu bestehen hatten. Auch der Junior im Haus packte mit an. Einen Becherstapel galt es mit Hilfe einer Kübelspritze abzuräumen, welches auch mit Bravour gelang.

Der anschließende Dienst, welcher eine Löschübung mit einem fiktiven Lagerbrand beinhaltete,  wurde am Gerätehaus abschließend mit ein paar spendierten Kaltgetränken beendet.

Feuerwehrball 2018

Triangel. 222 Jahre Triangel - das Jubiläum nahm die Feuerwehr um Ortsbrandmeister Steffen Albrecht am Samstagabend zum Anlass, den Feuerwehrball neu aufleben zu lassen. Die Resonanz auf den munteren Abend war mit knapp 100 Uniformierten und Fördermitgliedern sehr gut.


"Neun Jahre haben wir mit unserem Feuerwehrball pausiert", sagte Albrecht. Da aber der Ortsrat davon absah, das 222-jährige Bestehen des Dorfes zu feiern, sprang die Feuerwehr kurzerhand ein. "Wir fanden es schade, zum Jubiläum nichts zu machen", sagte Albrecht. Wenn andere nichts anschieben, muss man eben selbst aktiv werden. So legte man den traditionsreichen Ball neu auf und stellte ihn unters Motto "Wir feiern 222 Jahre Triangel".


Dem schlossen sich die gut 100 Gäste gern an. Zumal der Abend gleich zum Start mit einem reichhaltigen Buffet wohl jeden Geschmack bediente. In welcher Reihenfolge es die fünf Tischreihen ansteuern durften, entschied sich mit einem Spiel. Jede Tischreihe benannte einen Spieler. Der musste so schnell wie möglich eine Figur aus einem Überraschungs-Ei zusammensetzen. Gemäß der Platzierung im Spiel gingen die Tischreihen ans Buffet.


Ihren Durst konnten die Besucher ebenfalls stillen. "Die Schützenjugend stellt mit sieben Leuten den Thekendienst", freute sich Albrecht über Unterstützung. Zur treffsicheren Musikauswahl ließ es sich gut tanzen. Ansporn, den eigenen Tanzstil weiter zu verfeinern, gab die Zucre Dancecrew. Die Tanztruppe aus dem SV Triangel bot eine coole Show dar. "Es sind sogar zwei Aktive von uns mit dabei", wies Albrecht auf eine Besonderheit extra für den Feuerwehball hin. Der soll zwar nicht jährlich eine Wiederholung finden. "Aber es ist gut vorstellbar, dass wir ihn zum passenden Anlass wieder veranstalten", sagte der Ortsbrandmeister. Spätestens wohl zum 250-jährigen Dorfjubiläum.

Text: Ron Niebuhr Bilder Ron Niebuhr / FF Triangel


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Seniorenfrühschoppen 2018

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Feuerwehr ist Teamwork. Das zeichnet Sassenburgs Kameraden auch über die aktive Dienstzeit hinaus aus. So pflegen sie das Miteinander jährlich mit einem Seniorenfrühschoppen - diesmal in Triangel. Dazu begrüßte Seniorensprecher Heinrich Schulze knapp 100 Gäste.


"Herzlich willkommen miteinander zum 14. Seniorenfrühschoppen", rief Schulze in die Runde. Er freute sich ganz besonders, dass einmal mehr zwei Musikgruppen das Treffen bereicherten: Feuerwehrmusikzug und Feuerwehrchor aus Grußendorf. "Ich bin mir sicher, dass ihr wieder ein paar schöne Lieder für uns parat habt", sagte Schulze. Er sollte Recht behalten.


Dank galt auch den Aktiven aus Triangel. Sie sorgten dafür, dass es den Gästen aus den Altersabteilungen aller Sassenburger Feuerwehren beim gemeinsamen Frühstück an nichts fehlte. "Der Frühschoppen findet jedes Jahr in einem anderen Ortsteil statt", erklärte Schulze. Und stets tragen die Aktiven kräftig zum Gelingen bei - so auch in Triangel.


Der Seniorenfrühschoppen dient dazu, die Kameradschaft über die aktive Dienstzeit hinaus zu pflegen. Diese Idee tragen alle Ortsfeuerwehren, das Gemeindekommando und auch Sassenburgs Politiker gern mit. So kamen nach Triangel unter anderem der Vize-Gemeindebrandmeister Matthias Fricke, die Ortsbrandmeister Steffen Albrecht, Friedhelm Lange, Carsten Lehrke und Oliver Schmitz sowie Ortsbürgermeisterin Beate Morgenstern-Ostlender, ihr Stellvertreter Claus Schütze und Ehrengemeindebrandmeister Bernhard Ludewig.


Der Termin für den nächsten Seniorenfrühschoppen steht übrigens schon. Er findet am Sonntag, 27. Oktober, ab 10 Uhr in Grußendorf statt.

Text: Ron Niebuhr

Unterstützungseinsatz Emsland

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Beispielfoto aus Einsatz Hildesheim 2017

Newsticker:

24.09.2018 / 23:00Uhr

Inzwischen sind alle Kameraden erschöpft, aber gesund zuhause angekommen. Der Aktuelle Einsatz ist somit abgeschlossen. Derzeit laufen nach unserem Stand keine Planungen für einen erneuten Hilfseinsatz.

 

 

24.09.2018 / 09:30Uhr

Weiteres gemeinsames Früstück am Morgen, danach gibt es den Marschbefehl für den Fachzug-Logistik und den Rest der Kreisbereitschaft.
Da sich die Lage weiter leicht entspannt und auf Grund des inzwischen massiven Aufgebots an Einsatzkräften, dürfen die Kameraden der Kreisfeuerwehrbereitschaft Gifhorn, abgesehen von zwei Zügen die am Nachmittag folgen werden, gegen 9Uhr den Heimweg antreten.

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23.09.2018 / Nachtrag am 24.09.2018 09:10Uhr

Während die Wasserzüge der Kreisbereitschaft Gifhorn zusammen mit Kameraden anderer Bereitschaften großflächig Moorflächen bewässert, um eine weitere Ausbreitung des Brandes über Funkenflug zu verhindern....

IMG 20180923 WA0003...kümmert sich der Fachzug-Logistik unter Leitung des Triangeler Wehrführers zusammen mit dem DRK um die weitere Verpflegung und eine warme und trockene Unterkunft für die Nacht.
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Anbei eine Auswahl weiterer Bilder des Tages.

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23.09.2018 / 16:00Uhr

Noch einmal geschlossenes gemeinsames Mittagessen, danach werden die ersten Züge ausgelöst und der Verband zur finalen Einsatzstelle verlegt. Der Dauerregen hilft die allgemeine Lage etwas zu entspannen.

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23.09.2018 / 09:30Uhr

Einen nächtlichen Gruß von der FTZ-Gifhorn kurz vor der Abfahrt senden die Kameraden der Feuerwehr Triangel. IMG 20180923 WA0000
Heute morgen am Schützenheim Vormeppen angekommen, gemeinsames Frühstück aller Kameraden des Zuges aus dem Kreis Gifhorn.Die 135 Kameraden auf 30 Fahrzeuge verteilt stärken sich bevor es den ersten Einsatzbefehl gibt.IMG 20180923 WA0001

 

22.09.2018 / 23:59Uhr

Ein Teil unser Triangeler Kameraden bereiten sich derzeit auf einen Unterstützungseinsatz im Emsland vor.
Zusammen mit der Kreisfeuerwehrbereitschaft und dem Fachzug-Logistik startet die Kolonne gegen 2 Uhr an der FTZ in Gifhorn. Die Aufgabe wird die Ablösung einer anderen Kreisbereitschaft und Ablösung einer Riegelstellung sein. Mannschaftsstärke aus Triangel 1/6. Wir wünschen den Kameraden gutes Gelingen und eine gesunde Heimkehr.