TH-Ausbildung der Partnerwehr in Triangel

 

Der Industriepark in Triangel ist ein von Feuerwehren aus dem Kreis Gifhorn gern genutztes Übungsareal. Triangels Brandschützer um Steffen Albrecht boten in Absprache mit Industriepark-Chef Martin Dzierzon jetzt Kameraden ihrer Röbeler Partnerwehr die Chance, sich dort weiterzubilden.


Acht Kameraden - fünf Männer und drei Frauen - rückten aus dem 208 Kilometer entfernten Röbel/Müritz zum Ausbildungsdienst in Triangel an. Dzierzon hatte dafür über Mieter des Gewerbegebietes extra zwei neuwertige Golf VII besorgt. Rettungsgerätespezialist Weber Rescue Systems stellte Hilfeleistungsgeräte zur Verfügung. Der Grußendorfer Feuerwehrkamerad Patrick Pahl und der Dannenbütteler Patrick Tietge unterstützten beim Dienst als Ausbilder.


"Die Kameraden unserer Partnerfeuerwehr konnten so endlich mal den Umgang mit Schere und Spreizer an modernen Fahrzeugen üben", berichtete Albrecht. Triangels Ortsbrandmeister hatte den für die Röbeler keineswegs alltäglichen Ausbildungsdienst organisiert. Die waren dafür sehr dankbar: "Bis wir bei uns an solchen Autos üben können, vergehen 20 Jahre und sie sind reif für den Schrottplatz", sagte Sebastian Kuppe. Der Röbeler war vom Ausbildungsdienst im Industriepark Triangel genauso begeistert wie seine sieben Kameraden.


"Am Ende des Tages waren alle super glücklich, aber nach fünf Stunden Ausbildung auch richtig kaputt", erzählte Albrecht. Die Gruppe übernachtete im Triangeler Feuerwehrgerätehaus. Morgens trat sie dann die Heimreise an. Die Gäste aus der Partnerfeuerwehr erklärten, dass der Ausbildungsdienst an neuwertigen Autos im Industriepark Triangel mit weiteren Röbeler Kameraden gern eine Wiederholung finden kann.

Text: Ron Niebuhr