Triangeler gründen Sassenburgs erste Kinderfeuerwehr

 

Nun ist es offiziell: Triangels Feuerwehr kann künftig auf eine Gruppe mehr zählen. Die Löschrabauken feierten am Montag als gemeindeweit erste Kinderfeuerwehr ihre Gründung. Ohne lange Reden, sondern mit richtig viel Spaß. Genauso läuft künftig auch der Dienst der Sechs- bis Zehnjährigen ab.


Ortsbrandmeister Steffen Albrecht freute sich über die Teilnahme von Vertretern aus Politik, Verwaltung und Gemeindefeuerwehr an der kleinen Feierstunde. Viel wichtiger war aber, dass die Löschrabauken am Start waren: "Ihr steht heute im Mittelpunkt", sagte Albrecht zu den Kindern. Die malten und bastelten eifrig vor sich hin und überließen erstmal ganz entspannt den Erwachsenen die Regie.


Albrecht erklärte, dass man sich über die Kinderfeuerwehr frühzeitig um Nachwuchs bemühe. Mit zehn Jahren, dem Mindestalter für die Jugendfeuerwehr, haben sich Mädchen und Jungen oft auf andere Hobbys festgelegt. Über die Kinderfeuerwehr dagegen erreicht man schon Sechsjährige. Albrecht lobte Daniela Scheibner als Initiatorin und Tammy Bronischweski als Mitstreiterin der ersten Stunde: "Das habt ihr ganz hervorragend gemacht." Neben Scheibner und Bronischewski betreuen Nils Fibich sowie Tobias und Nico Haase die Löschrabauken bei ihren Treffen alle zwei Wochen.


Gemeindebrandmeister Jörn Milkereit hofft, dass weitere Ortsfeuerwehren dem Triangeler Beispiel folgen. Auch Gemeindebürgermeister Volker Arms plädiert seit Jahren dafür, Kinderfeuerwehren in der Sassenburg zu etablieren: "Schön, dass ihr den Mut dazu hattet", sagte er. Noch schöner ist, dass der Mut belohnt wurde. Acht Kinder sind aktuell dabei. Mit den Fünfjährigen von der Warteliste könnten es 2018 schon zwölf bis 14 Löschraubauken sein. Die zeigten sich übrigens als gute Gastgeber, hatten sie doch extra Kekse für die Feier gebacken.

Text: Ron Niebuhr