1. Mai Radtour

Sportlich stiegen gut 60 Triangeler in den Wonnemonat ein - mit der schon zur Tradition gereiften Mai-Radtour. Vereine, Feuerwehr und Ortsrat riefen das Dorf gemeinsam dazu auf. "Das Wetter passt. Der Zuspruch stimmt. Es kann losgehen", freute sich Norbert Ullmann.


Zusammen mit Ortsbrandmeister Steffen Albrecht, Schützen-Chef Inso Krawehl und Ortsbürgermeisterin Beate Morgenstern-Ostlender hieß der Vorsitzende des SV Triangel die kleinen und großen Radler willkommen. "Wir gehen es locker an, fahren ganz gemütlich und ohne Eile", betonte Ullmann. Schließlich war es eine familiengerechte Tour, bei der auch Kinder locker mithielten. Damit stand auch die Reihenfolge fest: "E-Bikes fahren am Ende, damit sie nicht zu viel Tempo machen", erklärte Ullmann.


"Vom Wetter her herrschen heute fast schon paradiesische Verhältnisse", merkte Klaus Borvitz an. Als Veteran der Mitte der 1970er Jahre von Jürgen John etablierten Triangeler Mai-Radtouren konnte er sich an manche meteorologische Herausforderung erinnern: "Es gab Jahre, da mussten wir mit Handschuhen fahren. Einmal waren wir alle dankbar, uns im Tankumsee ein wenig abkühlen zu können." Und im Vorjahr zwang Sturm die Gruppe dazu, die Strecke zu ändern. Aufgegeben habe man aber nur in einer Saison kurz hinter Dannenbüttel wegen heftigen Dauerregens, erzählte Borvitz.


Diesmal führte die 20-Kilometer lange Route die 60-köpfige Schar, darunter den erst dreijährigen Emil Mundt als Jüngsten im Bunde, zum Bernsteinsee. "Dort machen wir eine Pause, je eine weitere auf dem Hin- und Rückweg", sagte Ullmann. Und hinterher steuerten alle Radler Triangels Feuerwehrhaus an, wo die Mai-Radtour mit Gegrilltem und Getränken ausklang.

Tri Radtour                                                                                               Foto: Ron Niebur

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