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Als am frühen Dienstagabend gegen 18:32Uhr die Sirenen in Triangel und Neudorf-Platendorf zusammen mit den Meldeempfängern alarmierten, sah alles zunächst nach einem regulären Einsatz aus. Auch die leichten Rauchschwaden im Lönsweg ließen nichts Gutes vermuten.

Als nach fünf respektive sechs Minuten dann die drei Triangeler Fahrzeuge im Lönsweg den vermeintlichen Brand erreichten, stelle sich die Lage zur Erleichterung der Kameraden als Übung heraus. Unmittelbar darauf, waren auch die Kameraden aus Neudorf-Platendorf vor Ort; diese Anrückzeiten sollten in der späteren Auswertung durch die Übungsleiter Jonas Krause, Tobias Trum und Henric Schreiber als sehr zufriedenstellend hervorgehoben werden, beachtet man, dass die Kameraden noch fünf Minuten zuvor nichtsahnend ihrem Alltag nachgegangen sind.

Nach der Kurzen Erleichterung war dann aber schnell wieder konzentriertes Abarbeiten angesagt, denn Krause und Trum hatten ein komplexes Szenario mit einigen Herausforderungen ausgearbeitet, welche es zu Meistern gab.

Die angenommene Lage war ein Unglück bei Reparaturarbeiten der Heizungsanlage welches sich durch einen Knall und anschließendem Rauch aus dem Keller bemerkbar machte. Der Rauch verhinderte dann auch eine Flucht aus dem ersten Obergeschoss wo sich noch mehrere Handwerker befanden. Die automatische Brandmeldeanlage alarmierte zeitgleich die Feuer-Einsatz-Leitstelle Gifhorn (FEL) welche dann die angerückten Kameraden alarmiert hatte.

Elf Kameraden rüsteten sich mit Atemschutz aus. Bis zu drei Trupps waren gleichzeitig im Einsatz, um zum einen zum Brandherd im Keller vor zu rücken, als auch Personen aus dem ersten Obergeschoss zu retten. Zeitgleich erfolgte durch weitere Kameraden eine Menschenrettung über eine Steckleiter vom Balkon des Objekts.

18 Minuten nach Alarmierung war dann die letzte Person aus dem Objekt gerettet. Sogar beistehende Passanten wurden in das Szenario mit eingebunden, diese betreuten den sichtlich geschockten Hausmeister des Objekts. Als die ebenfalls alarmierten Kräfte der SEG des DRK Gifhorn eintrafen, übernahmen diese die Versorgung der geretteten Personen und nutzten selbst die Gelegenheit einige neue Geräte und Verfahrensweisen einzuüben.

Nach ca. einer Stunde war der fiktive Brand gelöscht und es begannen die Aufräumarbeiten.

Bei einem abschließenden Snack im Gerätehaus Triangel wurde die Übung nachbesprochen; so wurde einmal mehr der Nutzen einer solchen Übung herausgestellt, welche mindestens zweimal im Jahr zwischen den beiden Wehren stattfindet. Ebenfalls wurde die Gelegenheit genutzt der SEG zu danken, zu welcher seit Jahren ein gutes und inniges Verhältnis besteht. Auch bei Veranstaltungen hilft man sich gegenseitig.
Dank auch an die Diakonie rund um das Haus Triangel, welches das Objekt für die Übung zur Verfügung stellte.

Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte an der Übung beteiligt, 13 der SEG  und 37 Feuerwehrleute, darunter 16 Atemschutzgeräteträger (AGT).

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