Feuerwachturm Malloh

Dienstthema: Waldbrandüberwachung

Nach 156 Stufen oben angekommen: Die Kameraden Olga, Jan, Oliver sowie Alexander (links im Bild), der hier auf dem Turm nach Rauchsäulen Ausschau hält. Mit max. fünf Personen darf der Turm bestiegen werden.

Bei guter Sicht kann man etwa 100 Kilometer weit sehen. Ausgerüstet ist der Turm mit einem Peilgerät und Fernglas, sowie Funk und Kartenmaterial.

Das Prinzip von Feuerwachtürmen:

Mindestens zwei Wachtürme ermitteln über ein Peilgerät die Gradzahl ( 0 Grad ist genau die Himmelsrichtung Norden) , auf der Brandrauch aufsteigt. Diese Gradzahl wird über Funk an die Feuerwehreinsatzleitstelle (FEL) gemeldet. Die FEL-Disponenten ermitteln auf einer Karte die Schnittpunkte der beiden Peilungen und alarmieren die nächstgelegende Feuerwehr.

So können frühzeitig selbst kleinste Brände außerhalb Ortschaften in kilometerweiter Entfernung entdeckt und bekämpft werden.

Der Wachturm im Forst Malloh bei Knesebeck : 38 Meter hoch über den Wäldern des Landkreises Gifhorn.
Der Blick nach Westen....
... und nach unten.