TLF wieder fit, dank Karlos Lack.

Eigentlich waren nur ein paar Schönheits- und Ausbesserungsarbeiten verabredet.

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Im Laufe der Zeit hatten sich leichte Rostblasen am Aufbau des in die Jahre gekommenen TLF gebildet und sollten fachmännisch beseitigt werden, um Schlimmeres zu verhindern.
Als Gerätewart Jens Haase und das langjährige Feuerwehrmitglied als auch Unterstützer der Feuerwehr Karl-Otto Lüder, der von allen nur Karlo genannt wird, sich an die Arbeit machten, wurde jedoch schnell klar, dass „Schlimmeres“ bereits eingetreten war.
Der schnell entfernte Lack offenbarte einen nahezu komplett durch Rost aufgelösten Träger. Kein Problem für den Lack- und Karosserie-Experten Karlo, der sich inzwischen im wohlverdienten Ruhestand befindet.
Bei einer zweitägigen Aktion, wurde der Träger fachmännisch erneuert, ein Blech, welches Martin Dzierzon vom ansässigen Industriepark (ebenfalls Partner der Feuerwehr) beisteuerte, wurde angeschweißt und das Ganze mit einer frischen feuerroten Lackierung abgerundet.
Pünktlich stand das TLF zum inzwischen wieder Mittwoch stattfindenden praktischen Dienst, aufgeteilt in Alarmgruppen, bereit.

An der Stelle möchten wir uns ausdrücklich bei allen lokalen Unterstützern bedanken, die sich in der Vergangenheit als auch in der heutigen Zeit mit der Feuerwehr solidarisieren und jederzeit gerne helfen.
Auch schätzen wir uns glücklich, bei den lokalen Unternehmern wie den Industriepark Triangel, (ehem.) Karlolack, Mulch Möhle, Formenbau Wolff und vielen mehr, jederzeit ein offenes Ohr und Hilfe in Form von Material, Rat und Tat zu finden.

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Unternehmer spendet für Jugendfeuerwehr

Ein überraschendes Geschenk anlässlich des 60-jährigen Bestehens.

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Eine tolle Geste erreichte die Feuerwehr Triangel zuerst telefonisch. 

Die VGH Versicherung C.Meyer aus Westerbeck gratulierte uns zum diesjährigen 60sten Geburtstag der Jugendfeuerwehr! 

Als Geschenk überreichte Herr Meyer dem neuen Jugendfeuerwehrwart Fabian Streilein eine Überweisung in Höhe von 100€. 

Besonders bemerkenswert, wie wir finden, ist die Eigeninitiative des C.Meyer Teams, da der Geburtstag gar nicht öffentlich bekannt gegeben wurde.

Einen großen Dank an alle Spender die die Feuerwehren in der Sassenburg unterstützen. 

Warum diese blinde Zerstörungswut???


So richtig traurig bis wütend sind die Jüngsten in der Kinder- und Jugendfeuerwehr Triangel. Ihr erst vor zwölf Tagen installiertes Insektenhotel an der Triangeler Hauptstraße wurde in der Nacht zum Samstag durch Fußtritte von Unbekannten vom Gestell getreten und stark beschädigt.


Am Jahresanfang hatten die jungen Brandschützer von Jugendwart Robin Ullmann und Kinderfeuerwehrwartin Daniela Scheibner in vielen Stunden ein prächtiges Insektenhotel erstellt. Bedingt durch die Corona-Krise konnte es jetzt erst vor knapp zwei Wochen an der vom Ortsrat angelegten Blumenwiese aufgestellt werden. Ullmann und der Gruppensprecher der Altersgruppe Detlef Trum betonierten Fundamente und brachten das Hotel in Stellung. Nach wenigen Tagen konnte man schon beobachten, wie die ersten Insekten einzogen.


Geschockt waren nun alle, als die ersten Fotos von der Zerstörung am frühen Samstagmorgen die Runde machten. Auch viele Triangeler Bürger drückten ihren Ärger über diesen Vandalismus aus, berichtet Ortsbrandmeister Steffen Albrecht. Zudem meldeten sich auch einige Zeugen, die Hinweise geben konnten. Diese wurden natürlich an die Polizei weitergegeben.
Und selbstverständlich wird das Insektenhotel von uns wieder repariert und demnächst wieder aufgestellt, trotzte Detlef Trum.

IHveröffentlicht: 23.05.2020

Mehr Sicherheit für die Atemschutzgeräteträger

Überdrucktechnik für die Sassenburger Wehren

„Das ist wie Weihnachten und Ostern an einem Tag!“ kommentierte Nico Haase der Atemschutz-Gerätewart der Triangeler Wehr die Übergabe der neuen Lungenautomaten und Masken in Überdrucktechnik durch den Gemeinde-Atemschutzbeauftragten Tobias Trum. Dieser hatte die Ausrüstung kurze Zeit zuvor fabrikneu und frisch geprüft bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Gifhorn abholen dürfen. Die Übergabe fand pandemiebedingt im kleinsten Kreis im Gerätehaus statt.

Damit sind wir auf dem neuesten Stand der Technik erklärte Trum, der M1-Lungenautomat zusammen mit der G1-Vollmaske des Herstellers MSA ersetzen die in die Jahre gekommene Normaldruck-Technik deren Ersatzteilversorgung zum Jahr 2023 abgekündigt ist. Gemessen daran, hat die Gemeinde sogar recht zeitig mit der Umrüstung begonnen, erklärte Trum weiter.

Die neue Technik, verspricht neben einer langen Laufzeit und einer langfristigen Ersatzteilversorgung vor allem mehr Sicherheit für die Kameraden. Der permanente Überdruck verhindert auch bei Undichtigkeiten ein Eindringen von Schadstoffen aus der Umgebungsluft und hat bei korrekter Anwendung eine vergleichbare Einsatzzeit zu den bisher genutzten Normaldruck-Pressluftatmern. Einige Kameraden berichten, dass damit das Atmen und somit auch damit das Arbeiten unter PA etwas leichter fällt, da durch die permanent einströmende Luft das „anatmen“ entfällt.

Einen ersten Eindruck konnten sich die meisten Kameraden schon vergangenes Jahr machen, da im Frühjahr die jährlich anstehende Leistungsprüfung auf der Strecke der FTZ bereits unter der neuen Überdrucktechnik stattfand.

Angefangen hat die Umrüstung im letzten Jahr bei den Kameraden aus Neudorf-Platendorf. Diese Woche erfolgte dann der Austausch parallel in Dannenbüttel und Triangel. Somit ist bereits die Hälfte der Sassenburger Wehren versorgt, die anderen Hälfte erfolgt ebenfalls bald.

Vorausgegangen war in diesem Jahr bereits der Austausch der Trägerplatten, die das Gesamtsystem mit den weiter nutzbaren Atemluftflaschen komplettieren. Auch dieser Austausch war nötig, da die bisher genutzten Platten für die neue Technik keine Zulassung besaßen. Ebenso wurden in Eigenregie kleinere Anpassungen an den Fahrzeugen vorgenommen, um die neuen Pressluftatmer sicher auf den vorhandenen Halterungen transportieren zu können.

Zudem war von dem Atemschutz-Gerätewart im Vorfeld in kleinen Gruppen in der Theorie auf die neuen Geräte geschult worden. Dieser ließ es sich dann auch nicht nehmen, voller Stolz, pandemiebedingt, in einem kleinen Video gerichtet an die Kameraden zuhause, in der Praxis auf die kleinen Unterschiede zu den bisher genutzten Geräten zu Schulen.

Abgerundet wurde die Freude durch eine ebenfalls angeschaffte neue Tafel für die Atemschutzüberwachung. Diese wird in Zukunft den Kameraden der Atemschutzüberwachung mehr Übersicht verleihen, die Arbeit erleichtern und damit nochmal zusätzliche Sicherheit für die eingesetzten PA-Trupps bringen.

 IMG 20201023 WA0011IMG 20201023 WA0012IMG 20201023 WA0014IMG 0123veröffentlicht: 24.10.2020

Erste Dienstkleidung für die Kinderfeuerwehren

Zu überhören waren die Kinderfeuerwehren aus Triangel und Neudorf-Platendorf noch nie. Das weiß jeder, der die Löschrabauken und Moorteufel mal in Aktion erlebt hat. Künftig sind sie aber auch nicht mehr zu übersehen. Denn die Gemeindefeuerwehr hat für beide Nachwuchsgruppen einheitliche Einsatzkleidung angeschafft.


"Ihr habt euch wieder alle so gut benommen und so toll mitgemacht, dass wir eine Überraschung für euch haben", sagte Daniela Scheibner, Leiterin der Triangeler Kinderfeuerwehr, am Ende des gemeinsamen Dienstes von Moorteufeln und Löschrabauken im Triangeler Feuerwehrhaus. Gemeint war damit natürlich die nagelneue Einsatzkleidung.


Sie besteht aus einer Jacke, auf deren Rücken der Schriftzug "Kinderfeuerwehr Sassenburg" prangt, und einer Latzhose. Auf die im wesentlichen dunkelblau gehaltenen Kleidungsstücke sind auf Höhe von Brust, Hüfte und Knöcheln Reflektorstreifen aufgenäht, die Schulterpartien und auch die Ärmelrückseiten sind neongelb: "Damit seht ihr aus wie die Großen", wies Gemeindebrandmeister Jörn Milkereit die kleinen Brandschützer in spe auf die optisch starke Ähnlichkeit zur Einsatzkleidung der Aktiven hin. Was aus den Reihen der Moorteufel und Löschrabauken prompt die Frage nach sich zog, ob man damit denn auch ins Feuer gehen könne. Okay, das sollten die Kinder wohl lieber sein lassen.

Triangel KFW Einkleidung

                                                                                               Foto: Ron Niebuhr
Und noch eine Enttäuschung hatten die Mädchen und Jungen zu verkraften: Dazu passende Feuerwehrunterhosen wird es vorerst nicht geben - auch trotz mehrmaliger Nachfrage nicht. Halb so wild, saucool fanden sie die neuen Klamotten dennoch. Auch die Betreuer beider Kinderfeuerwehren freuten sich riesig, zumal "wir gar nicht damit gerechnet hatten, dass die neue Einsatzkleidung noch vor Weihnachten geliefert wird", sagte Scheibner. Sie betreut die Triangeler Löschrabauken zusammen mit Tammy Bronischewski, Nico Haase und Justin Wolfgram. Die Neudorf-Platendorfer Moorteufel leitet Tatjana Lunzer mit Unterstützung von Diana Campe, Jette-Marie Fege und Mirco Bodamer. In Triangel sind derzeit 15 Kinder dabei, in Neudorf-Platendorf sogar 18. "Damit sind wir voll ausgelastet", sagte Triangels Ortsbrandmeister Steffen Albrecht.


Ebenso wie sein Neudorf-Platendorfer Amtskollege Roy Wallner und Gemeindejugendfeuerwehrwart André Borchardt begrüßte er, dass beide Kinderfeuerwehren einheitliche Kleidung bekommen haben. Bisher musste sich der Nachwuchs mit von den Ortsfeuerwehren selbst angeschafften Shirts und Warnwesten begnügen. Den Satz neuer Einsatzkleidung aus zunächst je 40 Jacken und Latzhosen ließ sich die Gemeindefeuerwehr rund 2500 Euro kosten. Die Kleidung nehmen die Kinder mit nach Hause. "Dann haben sie die Sachen auf dem Weg zum Dienst schon an. Eine bessere Werbung gibt es nicht für die Kinderfeuerwehren", sagte Gemeindebrandmeister Milkereit. Und von einem kräftigen Motivationsschub durch die schicken Klamotten ging er ebenfalls aus.


Man habe sich übrigens bewusst für den einheitlichen "Kinderfeuerwehr Sassenburg"-Schriftzug entschieden, erklärte Albrecht. So können Löschrabauken und Moorteufel bei Bedarf die Sachen untereinander tauschen: "Die Kinder wachsen da ja doch schnell raus", sagte er. Und auch wenn derzeit keine konkreten Pläne bestehen, sei es gut vorstellbar, dass nach Triangel und  Neudorf-Platendorf noch weitere Orte Kinderfeuerwehren ins Leben rufen und dann Tauschbedarf haben, ergänzte Gemeindebrandmeister Milkereit.

(Text: Ron Niebuhr)

 

Uniformen für alle: Die beiden Kinderfeuerwehren der Sassenburg können sich seit Montagnachmittag über einheitliche Schutzkleidung mit der Aufschrift „Kinderfeuerwehr Sassenburg“ freuen. Zur feierlichen Übergabe kamen die jungen Brandschützer – die Moorteufel aus Neudorf-Platendorf und die Löschrabauken aus Triangel – im Feuerwehrgerätehaus Triangel zusammen.

Mit dabei waren neben den Leitungen der Jugendwehr auch die beiden Ortsbrandmeister und Gemeindebrandmeister Jörn Milkereit. Der verglich die feierliche und von den Mädchen und Jungen umjubelte Übergabe der Uniformen mit der Bescherung zum Fest. Milkereit: „Das ist heute schon mal Weihnachten für euch.“

Bisher hatten die sechs- bis zehnjährigen Brandschützer lediglich Warnwesten, künftig aber nun echte Feuerwehrbekleidung. Zwar keine Feuerwehrunterhosen, wie einer der Jungs wissen wollte, aber immerhin Jacke und Latzhose.

Gekostet haben die 40 Uniformen laut Milkereit rund 2500 Euro, bezahlt wurden sie aus dem Budget der Gemeindefeuerwehr. Die allgemeine Aufschrift sei gewählt worden, so Triangels Ortsbrandmeister Steffen Albrecht, damit die Kleidung zwischen den Wehren getauscht werden kann, falls jemand aus seiner Bekleidungsgröße rauswächst.

Aktuell zählt die Triangeler Kinderfeuerwehr 15 junge Brandschützer. Sie werden von Daniela Scheibner, Tammy Brunischewski, Justin Wolfgram, Nico Haase und Nils Fibich betreut.

Bei den Moorteufeln aus Neudorf-Platendorf sind 18 Kinder aktiv. Dort kümmern sich Tatjana Lunzer, Mirco Bodamer, Diana Campe und Jette Marie Fege um die Nachwuchsfeuerwehrleute.

(Text: Christiane Schacht, Gifhorner Rundschau)